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Donnerstag, 14. Mai 2009 um 00:20
Allgemeines:
320 Mitglieder, davon 100 Jugendliche,
100 aktive Spieler (Frauen, Herren) und der Rest als Jugendliche oder Inaktive
Vereinsfarben: schwarz und weiß seit dem Gründungsjahr
Höchster nachweislicher Sieg 1965: 18:0 gegen Niedersaubach(Männer) und 18:0 beim Regionalliga Südwest-Spiel SV Dirmingen - SV Obersülzen (Frauen, 2006/2007)
Höchste Niederlage einer aktiven Mannschaft (3. Mannsch.) 1975 1:25 in und gegen Steinbach/Lebach
1997 löste sich die Wander-Sparte auf, im Jahr 2006 folgte die AH-Abteilung, die sich im Mai 2007 wieder neu formierte. Bis heute gibt es folgende Sparten: Aktive, Frauen, Jugend-m und w., Gymnastiktreff, Alte Herren.
Seit 01.02.1992 gibt es den Förderverein des SVD e.V. unter dem Vorsitz von Willibald Spaniol. Nach dem Aufstieg 1999 wurde mit dem Bau des Belkerstadions begonnen. Es wurde ein Naturrasenplatz mit einem vorgelagerten Hartplatz-Kleinfeld gebaut.
 



Der SVD wurde im April 1922 gegründet
Zu dieser Jahreszeit bildete sich ein Gremium aus Fußballbegeisterten jungen Männern, die aus Liebe zum Fußball den Verein gründeten. Der erste „Präsident“ wurde der Bergarbeiter Theo Schneider, der seinen Vorsitz über viele Jahre hinweg innehatte. In den späten 20ern spielte der Verein in verschiedenen Gruppen im Illtalbereich stets in der Spitzengruppe mit. In der Kriegszeit gab es auch beim SV Dirmingen viele Probleme, da die jungen Männer in den Krieg ziehen mussten, sodass der sportliche Bereich in den 30ern und Anfang der 40ern arg im Hintertreffen lag, jedoch wurde wenn es möglich war auch in der Zeit gespielt.
Nach dem Kriege nahm der SVD sofort wieder am Dorfgeschehen und dem Spielbetrieb des Südwestdeutschen Verbandes teil (den Saarländischen Fußball Verband gab es noch nicht). Die ersten Jahre nach dem Krieg erwiesen sich als schwierig und auch nicht erfolgreich, was auf fehlende Unterstützung von Spielern und Ehrenamtlichen lag. Anfang der 50er Jahre wurde der TV 04 Dirmingen als Handball-Sparte des SV Dirmingen aufgenommen. Mitte der 50er-Jahre trennte sich diese wieder und wurde wieder als eigenständiger Verein weitergeführt.
Des weiteren hatte der SVD eine Schach-Sparte, die seit den 20er Jahren bestand und recht erfolgreich war und zudem 2 Saarlandmeister hervorbringen konnte.
Fußball gespielt wurde auf dem alten Exerzierplatz in Dirmingen, der seit den 50ern nicht mehr existiert. Der SVD spielte ab dieser Zeit im Brühlpark und hatte dort seine erste Glanzzeit. 1949/50 wurde um den Aufstieg gespielt, schaffte Ihn aber am Ende doch nicht.
Im darauffolgenden Jahr gelang unserem Verein endgültig 1950/51 der erste Titelgewinn. Im vorgezogenen Endspiel um die Meisterschaft besiegte der SVD den VFB Berschweiler mit 3:2 und feierte den Abschied von der C-Gruppe Kreis Illtal mit dem Aufstieg in die B-Klasse Illtal-Thel.
Im ersten Jahr in der neuen Klasse spielte der SVD erneut um den Aufstieg, schaffte aber den Durchmarsch nicht. In den Folgejahren spielte der SVD eine gute Rolle in der Klasse Ill/Thel und Kämpfte stets um einen der vorderen Ränge.
In den 60ern stellte der SVD mit seine stärksten Mannschaften. Im Jahr 1965 stieg der SVD in die Kreisliga – A auf, die der heutigen Bezirksliga gleichzustellen ist. In dieser B-Klassensaison vor dem Aufstieg spielte unsere Mannschaft eine Top-Rolle und war bis zum Ende fast ungeschlagen.
Die darauffolgenden Jahre spielte man dann in der A-Klasse und stieg Anfang der 70er wieder ab.
1970 Gründet der SV Dirmingen die Sparte Wandern und führte seitdem über 25 IVV – Volkswanderungen durch.
1971 wurde die Fußball-Damenabteilung des SVD gegründet.
1972 wurde der Sportplatz auf dem Belker gebaut und somit das neue Zuhause des SVD. Seit dieser Zeit gibt es das Dorfturnier ein Dorf spielt Fußball.
Im sportlichen Bereich war der SVD in den 70ern nicht besonders erfolgreich. Mit ach und krach wurde stets die B-Klasse gehalten, nachdem man in den ersten Jahren nach dem Abstieg aus der A-Klasse genug mit dem Klassenerhalt zu tun hatte. Der absolute Tiefpunkt hatte unser Verein wohl Anfang der 80er Jahre. Man stieg in die C-Klasse ab und hatte im Spieljahr darauf noch nicht mal einen einstelligen Tabellenplatz erreicht. In dieser Zeit war der Verein stets bemüht, wieder sportlich bessere Wege zu gehen. Mitte der 80ern gelang dies und man konnte wieder in die vorderen Regionen der Kreisliga-B stoßen. 1989 gelang dem SVD die Vizemeisterschaft und im Jahr 1991 stieg der Verein in die Kreisliga-A auf. Allerdings benötigte man dazu ein Entscheidungsspiel gegen den SV Landsweiler/Lebach., das man sensationell mit 6:1 gewann.

KL-B Meister 1991

Meistermannschaft

der Kreisliga B

1990/1991

Wie auch in vergangenen Jahren spielte man in der Saison nach dem Aufstieg wieder vorne mit und wurde im ersten Jahr in der Kreisliga - A dritter. Es folgte eine Saison in der man um den Klassenerhalt kämpfte.
Im Jahre 1999 stieg die Mannschaft unter der Leitung von Thomas Recktenwald in die Bezirksliga Nord auf und belegte in den folgenden 2 Jahren jeweils einen Platz im vorderen Tabellendrittel. In der Saison 2006/2007 entging man nur knapp dem Abstieg. Erst im letzten Spiel gegen Heiligenwald sicherte sich der SVD mit einem 2:1 Sieg den Klassenerhalt. In der Saison 2007/2008 konnte aber der Abstieg nicht mehr abgewendet werden. Man verlor im Entscheidungsspiel gegen den SV Grügelborn, der aber aufgrund ungünstiger Konstellationen in den höheren Klassen ebenso absteigen musste.
Unter Trainer Kai-Uwe Brück wird 2008/2009 konnte am letzten Spieltag mit einem 3:0 Sieg über den SV Wustweiler ein 7. Tabellenplatz erreicht werden. Diese Platzierung ermöglichte wegen den Klassenneueinteilungen einen direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga.
In der Saison 2009/2010 wurde ein 13. Tabellenplatz (von 18 Mannschaften) erspielt und die Klasse gehalten.
Für die neue Saison 2010/2011 wurde eine Spielgemeinschaft mit dem VfB Berschweiler gebildet. In dieser Saison schaffte man den Klassenerhalt nicht und fortan muss sich die Spielgemeinschaft in der Kreisliga A Schaumberg beweisen.



Die Frauenabteilung hatte seit der Gründung 1971 stetig eine positive Entwicklung.

Ligabetrieb:
1975 schaffte man den Aufstieg aus dem Kreis Nordsaar in die Landesklasse.
1981 wurde man nur 11. und stieg wieder ab.
1989 gelang erneut der Aufstieg in die Landesklasse Saar.
1996 glückte als zweitplatzierter der Aufstieg in die Oberliga Südwest.
Diese wurde 2002 durch Strukturänderungen innerhalb des DFB zur Regionalliga Südwest umbenannt.
In der Saison 2006/07 wurde der SVD Meister der Regionalliga und schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Gleich im ersten Jahr der Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga Süd erreichte man einen akzeptablen 8. Tabellenplatz und konnte die Klasse halten.
Jedoch im folgenden Jahr 2008/2009 musste des SV Dirmingen die Segel streichen und stieg als Tabellenletzter mit nur 5 Punkten wieder in die Regionalliga Südwest ab.
2010/2011 musste das Team einen starken Spielerschwund verkraften. Da kein regionalligatauglicher Kader mehr verfügbar war, entschloss man sich, freiwillig eine Klasse abzusteigen und in der Verbandsliga Saar weiterzuspielen.


Pokal:
Die SVD-Frauen gewannen insgesamt 6 mal den Saarlandpokal und standen 9 mal im Endspiel um Dengleichen.
Im Jahr 2005 verlor man in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals mit 0:4 gegen die starke Mannschaft vom SC Köln rrh.
Ein Jahr später 2006 konnte in der 1. Hauptrunde die Zweitligamannschaft vom FC Erzgebirge Aue mit 1:0 geschlagen werden und man schaffte den bis dato größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte mit dem Einzug in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals. Dort verlor man dann allerdings gegen den 2.Ligisten SC Sand in der Verlängerung 1:3 (1:1).
Im DFB-Pokal 2007/2008 schaffte man erstmals als Team der 2.Liga mit einem 0:4 (0:2) in Rehweiler/Matzenbach den Einzug in die 2. Hauptrunde. Dort musste der SVD sich auswärts dem 1.-bundesligisten FC Bayern München 6:0 (3:0) geschlagen geben.
2008/2009 stand als Erstrundengegner im DFB-Pokal der SV RW Göcklingen fest. Der SVD gewann in Göcklingen 2:4 (1:1) n.V. und erreichte die zweite Hauptrunde. Beim SC Sand verlor Dirmingen mit 3:2 (1:2) und schied aus.
2009/2010 nahm der SVD als 2.Bundesliga-Team der abgelaufenen Saison erneut am DFB-Pokal teil. Gegen den Universitäts-Sportverein aus Jena verlor man zu Hause 1:7 (1:2) und schied aus.
2010/2011 wird der SV Dirmingen als Sieger des Saarlandpokals 2009/2010 erneut am Bundespokalwettbewerb teilnehmen. Dien erste Hauptrunde wird am 08.08.10 - (So.) um 13.00 Uhr in Dirmingen ausgespielt, der Gegner ist der TSV Crailsheim, der die Saison 2009/2010 als vierter der 2. Bundesliga-Süd beendete.

 

 

Die AH-Abteilung wurde Ende der 60ern gegründet, wurde aber nur sporadisch geführt, was man dann in den 70ern besser organisierte.

In den 80ern hatte unsere AH-Abteilung neben den normalen Alten Herren noch eine Ü-40 Mannschaft, die am Spielbetrieb des SFV teilnahm.
Mitte der 90er wurde die AH richtig erfolgreich und hat Ihr Niveau auch bis 2003 gehalten.
Die AH-Spieler wurden fortan immer weniger und man entschloss sich, eine Spielgemeinschaft mit Wustweiler einzugehen, die im Frühjahr 2006 wieder aufgelöst wurde. Der Spielbetrieb der AH wurde sodann eingestellt.
Im Mai 2007 wurde dank dem persönlichen Einsatz von Frank Klein erneut eine (verjüngte) AH formiert, die auch wieder am Spielbetrieb teilnimmt und zumindest in der 3. Halbzeit sehr zu Überzeugen weiß.
Im Sommer 2008 fand wieder ein sportlich sehr erfolgreiches AH-Sportfest statt, welches in den zukünftigen Jahren weiter Bestand haben soll.
Durch die Spielgemeinschaft am Sommer 2010 mit dem VfB Berschweiler wird auch die AH zukünftig als SG Dirmingen-Berschweiler weitergeführ und meldet sogar eine AH-B-Mannschaft für über 40jährige. Diese konnte ihre Saison im Jahr 2010 als Vize-Saarlandmeister beenden.

 

 


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